Gewinnspiele, Verlosungen und Preisausschreiben werden zunächst anhand der Kriterien für die Teilnahmeberechtigung in zwei große Kategorien eingeteilt. Glücks-Gewinnspiele und Leistungs-Gewinnspiele.

Leistungs-Gewinnspiele

Hier hängt der Erfolg der Teilnehmer von den persönlichen Fähigkeiten ab. Entweder müssen Fragen beantwortet oder Tipps abgegeben werden oder es sind Geschicklichkeitsspiele vorgeschaltet. Auf jeden Fall muss der Teilnehmer irgendeine Leistung erbringen, um sich zur Teilnahme zu qualifizieren. Auch könnte man die Teilnehmer gegeneinander spielen lassen, gewonnen hat dann z. B. derjenige, der den höchsten Scorewert oder die meisten richtigen Tipps abgegeben hat. Diese Gewinnspiel-Variante hat einen wesentlich stärkeren Wettbewerbscharakter. Die Konkurrenz der Teilnehmer untereinander spielt dabei eine große Rolle.

Leistungs-Gewinnspiele, insbesondere mit einem hohen Grad an Interaktivität, sind intensiver. Sie werden aber häufiger von den potentiellen Teilnehmern gemieden. Entsprechend niedriger ist die Beteiligung oder es gibt hohe Abbrüche. Sie sollten lieber einfache Glücks-Gewinnspiele vorziehen, wenn Sie eine möglichst hohe Teilnahmequote erreichen möchten. Und wenn Sie nicht unbedingt ein starkes qualitatives Ziel in einer engen Zielgruppe haben.

Glücks-Gewinnspiele

Hier entscheidet über den Erfolg – also den Gewinn – der Gewinnspielteilnehmer die Ziehung nach dem reinen Zufallsprinzip. Die reine Teilnahme reicht dafür. Jeder Teilnehmer hat die gleiche Chance auf einen Gewinn. Manchmal muss für die Teilnahme eine kleine Alibi-Aufgabe gelöst werden, deren Lösung aber meistens eher banal ist.

Darüber hinaus unterscheidet man bei der Verlobungs-Art in klassische Verlosungen, versicherte Gewinnspiele und hybride Gewinnspiele, Für welche Verlosungs-Art Sie sich letztendlich entscheiden, sollten Sie von Ihrem Budget, Ihrer Zielgruppe und dem Aktionsziel abhängig machen.

Bei der konkreten Umsetzung von Glücks-Gewinnspielen stehen Ihnen folgende Varianten zur Verfügung: Der Klassiker unter den Gewinnspielen, bei dem keine Teilnahmequalifikation erfüllt werden muss, ist ein

Gratis-Verlosungs-Gewinnspiel

Alleine die Aufmerksamkeit durch die Teilnahme zählt. Für den Endkunden ist das einfach und attraktiv, für den Unternehmer allerdings teuer. Unter allen Teilnehmern bis zu einem bestimmten Termin werden die ausgelobten Gewinne von einer Glücksfee oder einem Zufallsgenerator gezogen. Die ausgelobte Gewinnsumme ist voll aus dem Budget zu finanzieren. Gerne werden Gewinne aus dem eigenen Sortiment eingesetzt. Einerseits um zu sparen, andererseits erhofft man sich eine Beschäftigung mit den Produkten. Verlosungs-Gewinnspiele leiden oftmals an unzureichenden und unattraktiven Gewinnen, die nicht das volle Teilnehmerpotential ausschöpfen.

Versicherte Gewinnspiele

Viele Unternehmen setzen daher bereits seit langem auf versicherte Gewinnspiele. Das Geheimnis: Sie lassen das Gewinn-Ausschüttungsrisiko versichern. So können selbst bei bescheidenen Budgets sehr hohe Gewinnsummen ausgelobt werden. Bezahlt wird nur die Versicherungsprämie. Der vermeintliche Nachteil für den Endkunden ist, dass die Gewinnchance nur sehr sehr klein ist. Das ist aber auch nur ein Scheinnachteil. Denn ob der Gewinn versichert ist oder nicht, kann ihm egal sein. Hat er den richtigen Code, hat er auf jeden Fall gewonnen. Entweder wird der Gewinn von der Versicherung oder dem Veranstalter bezahlt.

Mehr über versicherte Gewinnspiele  als spezielle Verlosung-Art lesen Sie in meinem Blogbeitrag über versicherte Gewinnspiele.

Hybrides Gewinnspiel

Bei einem sog. Hybrid-Gewinnspiel wird eine Gratis-Verlosung mit einer Absicherung von Gewinnen geschickt miteinander kombiniert. Dabei wird in der Regel ein Großteil der Gewinne versichert und nur einer der Hauptgewinne zum Schluss unter allen Gewinnern verlost. Damit erreicht man einerseits einen werbewirksamen Effekt bei den Teilnehmern durch ein üppig ausgestattetes Gewinnspiel und beschränkt andererseits das Budgetrisiko auf einen kleinen Teil der Gewinnsumme. HAPPY hat das Hybride Gewinnspiel erfunden und perfektioniert. Die meisten Kunden greifen heute darauf zurück, weil es für alle vorteilhaft ist.

Sweepstake

Bei einem Sweepstake hat die Verlosung praktisch schon vor der Veranstaltung stattgefunden. Dabei bekommt jeder Teilnehmer im Teilnahmecoupon eine Nummer zugeordnet. Vor der Veranstaltung werden nach dem Zufallsprinzip die Gewinne einzelnen Nummern zugeordnet. Das Ergebnis wird verschlossen aufbewahrt. Nach Teilnahmeschluss werden alle Coupons ausgewertet und mit den vorher festgelegten Gewinnnummern verglichen. Nimmt jemand mit einem Coupon oder online teil und hat eine Gewinnnummer, hat er gewonnen. Wenn eine Gewinnnummer nicht zurückgeschickt wird, verfällt der Gewinn. Das Risiko für die Gewinnausschüttung liegt hier zwischen 0% und 100%, je nach Beteiligungsquote. Das würde das Sweepstake für den Unternehmer zu einem unkalkulierbaren Risiko machen und ist deshalb nicht bedingungslos  zu empfehlen. Hinzu kommt der erhebliche organisatorische Aufwand für den Abgleich der Gewinncodes. Hierfür empfiehlt sich die Beauftragung eines erfahrenen Gewinnspiel-Dienstleisters, der hierfür fertige Lösungen bereithält.

Sweepstakes sind insbesondere aus dem Versandhandel bekannt und waren dort über Jahrzehnte Basis der meisten Gewinnspiele. Heute kennt man Sweepstakes eher unter einem anderen Namen, nämlich Instant-Win-Mechanik. Die findet man in der Regel bei On-Pack-Promotions mit Produktcode-Gewinnspielen.

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Über den Autor

Dietmar GrünbergDietmar Grünberg

Dietmar Grünberg ist Inhaber der HAPPY Marketing Solutions GmbH. HAPPY ist der spezialisierte Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen.

Als Experte für Gewinnspiel-Marketing kann er auf über 40 Jahre einschlägige Erfahrung mit weit über 1.000 veranstalteten Gewinnspielen zurückgreifen. Wenn Sie ein eigenes Gewinnspiel erstellen wollen, ist er der richtige Ansprechpartner für Sie.

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